6.8.2026 – +++ Unfallverursacher flüchtet +++
A9/Münchberg.- In Fahrtrichtung München war am 05.08.2026 ein 51-jähriger Mann aus Plauen mit seinem VW Transporter unterwegs. Als der Sachse gegen 22.40 Uhr gerade auf dem mittleren Fahrstreifen hinter einem Sattelzug fuhr, bremste dessen Fahrer aus bislang unbekannten Gründen stark ab.
Der 52-Jährige musste eine Gefahrenbremsung durchführen um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Außerdem lenkte er seinen VW-Transporter nach links und kollidierte nun mit der linken Leitplanke.
Nach einer 180 Grad Drehung kam der Transporter mit einem Frontschaden zum Stehen. Der unfallbeteiligte Sattelzug setzte indes seine Fahrt in Richtung Süden fort.
Der 51-jährige Plauener wurde nicht verletzt. Die Beamten der Autobahnpolizei aus Hof beziffern den Sachschaden auf mehrere Tausend Euro.
Zeugen des Unfalls hielten sofort an der Unfallstelle an. Angaben zu dem infrage stehenden flüchtigen Sattelzug konnten jedoch weder die Zeugen noch der 51-Jährige machen.
Nun bittet in diesem Zusammenhang die VPI Hof um Mitteilungen von weiteren Zeugen, die zur Feststellung des Fahrers des Sattelzugs führen konnten. Diese können telefonisch über Tel.: 09281/704803 oder online über das Kontaktformular der Bayerischen Polizei übermittelt werden.
+++ Kennzeichen manipuliert +++
A9/Leupoldsgrün.- Der auf einem Parkplatz der A9 geparkte Mercedes mit Kennzeichen aus dem Bereich Künzelsau war Fahndern der Grenzpolizei aus Hof am 05.08.2026 eine Kontrolle wert. Hier trafen die Zivilpolizisten gegen 18.20 Uhr auch den Fahrer, einen in Polen wohnhaften 41-jährigen tadschikischen Staatsangehörigen an.
Im Verlauf der Überprüfungen erhielten die Beamten aus dem Polizeicomputer die Auskunft, dass der Mercedes eigentlich seit 03.07.2026 stillgelegt ist und die Schilder somit nicht mehr die Zulassungsplaketten aufweisen dürften. Auf den Kennzeichenschildern waren jedoch dem ersten Anschein solche Plaketten angebracht.
Grund genug für die Fahnder diese sowie das dazugehörige Fahrzeug intensiv unter die Lupe zu nehmen. Hierbei kam heraus, dass es sich bei sämtlichen Plaketten auf den Kennzeichen um Fälschungen handelt. Auch die mitgeführten Dokumente für den Mercedes-Benz waren widersprüchlich und eine erforderliche Haftpflichtversicherung konnte der 41-Jährige ebenfalls nicht nachweisen.
Die Beamten verboten ihm die Weiterfahrt und beschlagnahmten die manipulierten Kennzeichen. Bis zur Klärung des Sachverhalts wurden die Fahrzeugdokumente polizeilich sichergestellt.
Gegen den 41-jährigen Mann aus Warschau nahmen die Beamten eine Strafanzeige wegen mehreren Delikten, darunter Urkundenfälschung auf.
