13.6.2026 - +++ Verkehrsunfälle aufgrund Starkregen +++
Zwei Verkehrsunfälle forderten die Einsatzkräfte in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den Autobahnen im Dienstbereich der VPI Hof.
A 72 / Feilitzsch. Gegen 21:30 Uhr ging die erste Mitteilung über einen Verkehrsunfall auf der BAB 72 in Fahrtrichtung Chemnitz zwischen der Anschlussstelle Hof-Töpen und dem Autobahndreieck Hochfranken ein.
Ein 28-jähriger Plauener befuhr mit seinem BMW i4 die Autobahn in östlicher Richtung.
Aufgrund des zur Unfallzeit herrschenden Starkregens verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er schleuderte zunächst nach rechts in die Außenschutzplanke. Von dort abgewiesen drehte sich das Fahrzeug, rutschte über die gesamte Fahrbahn und schlug in der Mittelschutzplanke ein, bevor es zwischen dem linken und dem rechten Fahrstreifen zum Stehen kam.
Aufgrund der massiven frontalen Kollision war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst zur Bergung des BMWs wurde anfordert.
Während der Unfallaufnahme und bis zur Bergung des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugs war die BAB 72 in östlicher Fahrtrichtung vollgesperrt.
Der Unfallverursacher wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert. Er bleib jedoch unverletzt und konnte dieses wieder verlassen.
Zusätzlich zum Rettungsdienst und der Polizei waren die Feuerwehren aus Feilitzsch und Köditz an der Unfallstelle im Einsatz.
Der Gesamtschaden wir auf ca. 80.000 Euro geschätzt.
A 9 / Gefrees. Gegen 22:50 Uhr ging eine weitere Mitteilung über einen Verkehrsunfall ein. Diesmal betraf es die BAB 9 in Fahrtrichtung München. Die Unfallstelle befand sich zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Süd und Gefrees, kurz vor der Zufahrt zum Parkplatz Streitau.
Eine 57-jährige Bayreutherin befuhr mit ihrem Mini Cooper die A 9 in südlicher Fahrtrichtung, als sie, ebenfalls in Folge des Starkregens, die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor, ins Schleudern geriet und schließlich mit der linken Fahrzeugfront mit der rechten Schutzplanke kollidierte. Von dieser abgewiesen kam das Fahrzeug entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahr- und Standstreifen zum Stehen.
Nach einer Untersuchung an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst konnten bei der Fahrerin keine Verletzungen festgestellt werden.
Nachdem das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste zur Bergung ein Abschleppdienst hinzugezogen werden.
Zusätzlich zum Rettungsdienst und der Polizei war die Feuerwehr aus Münchberg an der Unfallstelle im Einsatz.
Der Gesamtschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
