29.5.2026 – +++ Ohne Führerschein unterwegs +++
A9/Berg.- Einen Ford mit Kennzeichen aus Rumänien stoppten Beamte der Autobahnpolizei aus Hof am 28.05.2026 auf dem Areal der Rastanlage Frankenwald. Bei der anschließenden Kontrolle gegen 17 Uhr trafen die Beamten in dem Auto zwei Männer und eine Frau aus Rumänien an, die in Richtung Süddeutschland unterwegs waren. Den 49-jährigen Fahrer des Ford befragten die Beamten nach dessen Führerschein und überprüften das Dokument am Polizeicomputer. Dabei stellte sich heraus, dass hier noch ein gerichtlicher Sperrvermerk wirksam ist, der gegen den 49-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis von den Justizbehörden in Amberg verhängt wurde.
Außerdem war noch ein Haftbefehl der Behörden wegen des gleichen Delikts gegen den Mann offen. Die Verhaftung konnte er jedoch durch die Zahlung des geforderten Geldbetrags an Ort und Stelle abwenden.
Die Beamten verboten dem Mann ab sofort die Weiterfahrt und nahmen erneut eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn auf.
Die ebenfalls 49-jährige Begleiterin konnte einen gültigen Führerschein vorzeigen und übernahm im Anschluss das Steuer für die Weiterfahrt.
+++ Waage vom Holzlaster überfordert +++
B303/Marktredwitz.- Durch langsame Fahrweise, platt gedrückte Reifen und Ladung bis zur Oberkante machte am 28.05.2026, gegen 10.30 Uhr, ein Holztransporter auf der B303 die Kontrolleure der Hofer Verkehrspolizei auf sich aufmerksam. Die erfahrenen Beamten stoppten den mit Fichtenstämmen beladenen 40-Tonner, der nach Auskunft des 42-jährigen Fahrers von Sachsen nach Wunsiedel unterwegs war. Die Waage bei einer Firma in Thiersheim war jedoch von dem Gefährt überfordert und zeigte dies durch „overload“ im Display an.
Erst eine öffentliche Waage in Mitterteich/Oberpfalz erwies sich als geeignet für das offensichtlich erheblich überladene Vehikel. Bei knapp 55 Tonnen blieb hier die Anzeige stehen. Die Beamten errechneten rund 37 Prozent Überladung und ordneten die Abladung der Holzstämme bis zum Erreichen des erlaubten Gewichts von 40 Tonnen an.
Nun erwartet den 42-jährigen Berufskraftfahrer aus Sachsen ein Bußgeldverfahren. Gegen seine Firma im Erzgebirge werden die Beamten ebenfalls ein Verfahren einleiten. Hier wird es dann darum gehen, den unrechtmäßig gemachten Gewinn der Firma einzuziehen.
