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el vpi18.5.2026 – +++ Möbeltransport bringt über 50 Prozent zu viel auf die Waage +++

A9/Leupoldsgrün.- Besser zwei Mal hätte ein 23-jähriger Fahrer eines Umzugsunternehmens für einen Auftrag von Berlin nach München fahren sollen. Nun steht dem 23-Jährigen und seiner Firma aus Berlin einiger Ärger ins Haus.

Der 3,5-Tonner fiel einer Streife der Autobahnpolizei aus Hof am 18.05.2026 in den frühen Morgenstunden auf der A9 auf und die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle. Bei der Sichtung des Laderaums lag der Verdacht nahe, dass der Kleintransporter wohl erheblich überladen sein dürfte, denn er war bis zur Oberkante mit Möbeln und sonstigem Umzugsgut beladen. 

Auf einer öffentlichen Waage brachte es der 3,5 Tonner schließlich auf 5,4 Tonnen, was einer rechnerischen Überladung von 54 Prozent entspricht.

Die Beamten verboten dem 23-jährigen Fahrer die Weiterfahrt und ordneten die Umladung eines Teils des Hausstandes in einen anderen Transporter an. Außerdem leiteten sie ein Bußgeldverfahren gegen den Mann ein.

Seine Firma in Berlin erwartet indes ein Verfahren mit dem Ziel der sogenannten Gewinnabschöpfung, denn offensichtlich wollte man sich dort eine Fahrt sparen…

 

+++ Überführungsfahrt endet mit Anzeigen +++

A93/Gattendorf.- Auf dem Heimweg von einem Autokauf waren am 17.05.2026 eine 49-jährige Frau aus Sachsen-Anhalt sowie ihre zwei 33-Jahre und 32-Jahre alten Begleiter. Das Trio legte gerade gegen 15 Uhr eine Rast auf einem Parkplatz der A93 bei Hof ein, als eine Streife der Bundespolizei auf die Drei aufmerksam wurde. Die Beamten stellten bei der anschließenden Kontrolle eine Reihe von verdächtigen Sachverhalten fest und verständigten die zuständigen Kollegen von der Autobahnpolizei aus Hof.

Wie sich nun herausstellte, hatten die Drei einen Audi im süddeutschen Raum gekauft an dem jedoch Kennzeichen angebracht waren, die überhaupt nicht dafür ausgegeben und zudem stillgelegt waren. Die 49-jährige Fahrerin stand außerdem sichtlich unter dem Einfluss von Drogen, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte einen Haftbefehl offen. Die Beamten fanden in der Tasche der Drogenkonsumentin zudem eine kleine Menge von Amphetamin.

Der 32-jährige Fahrer eines Skoda, mit dem das Trio ursprünglich unterwegs war, stand ebenfalls unter dem Einfluss von Amphetamin.

Beim Dritten im Bunde, einem 32-Jährigen Leipziger, tauchte eine Tablette Ecstasy im Geldbeutel auf. 

Nach der Beschlagnahme der Drogen und des rechtswidrig angebrachten Kennzeichens, ordneten die Polizisten jeweils eine Blutentnahme bei den beiden ermittelten Fahrern des Skoda und des Audi an und untersagten ihnen die Weiterfahrt. Den Haftbefehl konnte die 49-jährige Frau durch Zahlung der geforderten Geldstrafe indes aus der Welt schaffen. Es erwartet sie jedoch nun ein neues Strafverfahren wegen diverser Vergehen, darunter Kennzeichenmissbrauch, eine Steuerstraftat und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Gegen ihre beiden Begleiter wurden ebenfalls Verfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz von den Beamten eingeleitet.



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