20.3.2026 – +++ Freunde braucht der Mensch +++
A9/Leupoldsgrün.- Bereits reserviert war die Gefängniszelle für einen 23-jährigen Mann aus Georgien. Beamte der Grenzpolizei aus Hof stoppten den Skoda mit tschechischen Kennzeichen am 19.03.2026, gegen 13.20 Uhr, auf einem Parkplatz der A9 bei Hof und trafen darin neben dem 23-Jährigen weitere vier Landsleute im Alter zwischen 34 Jahren und 47 Jahren an. Die Fünf waren auf Ausflugsfahrt nach Frankfurt und wurden von den Fahndern im polizeilichen Fahndungsbestand überprüft. Dabei stellte sich ein offener Haftbefehl einer Justizbehörde aus Hessen bei dem 23-Jährigen heraus. 1600 Euro Bezahlung oder 20 Tage Haft waren demgemäß seine Alternativen, jedoch hatte er nur 750 Euro einstecken. Die Beamten erklärten dem Mann daher seine Verhaftung und kündigten den Häftling bei der Justizvollzugsanstalt in Hof an. Nachdem den vier Begleitern wohl klar wurde, dass es nun für ihren Freund ernst wird, legten sie zusammen und bezahlten den fehlenden Betrag. Dem 23-Jährigen konnten die Handschellen wieder abgenommen werden und er setzte nach Erledigung der polizeilichen Formalitäten die Reise als freier Mann fort.
+++ Springmesser beschlagnahmt +++
A93/Gattendorf.- Einen Kleintransporter mit ukrainischen Kennzeichen stoppten Beamte der Autobahnpolizei aus Hof am 19.03.2026 gegen elf Uhr auf einem Parkplatz der A93 bei Gattendorf/LKr Hof. Bei der anschließenden Kontrolle im Sinne der sogenannten Schleierfahndung befragten die Polizisten den 39-jährigen Fahrer aus der Ukraine zunächst routinemäßig nach dem Besitz von illegalen Gegenständen und Substanzen. Der Mann verneinte zwar, jedoch stellten die Beamten anschließend einen verdächtigen Gegenstand auf dem Beifahrersitz liegend fest, der sich als verdächtiges Messer herausstellte. Denn es handelte sich um ein Springmesser, bei dem die Klinge durch einen Mechanismus seitlich herausspringt. Nach waffenrechtlicher Prüfung ordneten die Beamten das Messer in die Gruppe er gefährlichen Waffen ein und beschlagnahmten es. Gegen den Besitzer nahmen sie eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz auf.

