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el vpi11.3.2026 – +++ Fahrt unter Alkohol verhindert +++

A9/Berg.- Nicht übersehbar machte am 10.03.2026 ein 59-jähriger Berufskraftfahrer aus Slowenien eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei aus Hof auf sich aufmerksam. Denn als um 22.20 Uhr die Beamten gerade auf dem Areal der Rastanlage Frankenwald patrouillierten, stand der Mann neben seinem Kleintransporter und übergab sich heftig. Danach setzte er sich seelenruhig wieder in den Transporter und machte den Anschein, unmittelbar die Fahrt anzutreten zu wollen. Grund genug für die Polizisten, den Fahrer zunächst einer eingehenden Kontrolle zu unterziehen. Der 59-Jährige wies dabei eine erhebliche Alkoholfahne auf und absolvierte anschließend einen Alkoholtest mit rund einem Promille. Die Beamten stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und wiesen den Mann an, zunächst einmal seinen Rausch auszuschlafen. Somit konnten sie verhindern, dass erst das sprichwörtliche Kind in den Brunnen fällt und der 56-Jährige durch eine Fahrt unter Alkohol womöglich Schlimmeres anrichtet. In den Morgenstunden des 11.03.2026 war der Alkohol bei dem Mann soweit abgebaut, dass er die Schlüssel wieder bekommen und die Fahrt fortsetzen konnte. Nicht ohne sich jedoch vorher noch bei den Beamten zu bedanken…

 

+++ Waage streikt bei Holztransporter +++

A9/Berg.- Beamte der Schwerverkehrsgruppe auf Hof stoppten am 10.03.2026 einen Holztransporter aus Polen. Die anschließende Verwiegung erwies sich jedoch als schwierig. Denn als die Polizisten um 20.40 Uhr den Transporter auf eine öffentliche Waage eskortiert hatten, stellte sich heraus, dass deren Kapazitäten von 50 Tonnen anscheinend weit überschritten waren. Folglich mussten Zugfahrzeug und Anhänger abgekoppelt und einzeln verwogen werden. In der Summe kam hier bei zulässigen 40 Tonnen ein Gewicht von über 54 Tonnen heraus.

Die Beamten wiesen den 31-jährigen Fahrer aus Polen an, einige Stämme abzuladen, bis das zulässige Gewicht erreicht ist. Sie leiteten gegen ihn außerdem ein Bußgeldverfahren ein und behielten eine Sicherheitsleistung ein.

Doch auch seine Firma in Polen muss nun mit Konsequenzen rechnen. Gegen die Verantwortlichen dort leiteten die Beamten ein Verfahren zur „Vermögensabschöpfung“ ein, weil sie der Firma durch den Transport einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollten.



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