3.3.2026 – +++ Abstände kontrolliert +++
A9/Stammbach.- Die Verkehrspolizisten aus Hof brachten am 02.03.2026 auf der A9 bei Stammbach die Messgeräte für eine vierstündige Abstandskontrolle in Position. Das Ergebnis war leider ernüchtern. Denn auch dieses Mal mussten 45 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, weil die geforderten Mindestabstände zum Teil erheblich unterschritten wurden. Der Fahrer eines Mercedes-Benz aus Brandenburg wird demnächst wohl seinen Führerschein für zwei Monate abgeben müssen.
Der Königs-Wusterhausener klebte buchstäblich im Abstand von gerade einmal elf Metern hinter dem vorausfahrenden Auto, obwohl bei 126 km/h nach der Regel „Halber Tacho“ ein Abstand von 63 Metern wenigstens gefordert ist. Neben dem Fahrverbot erwarten den Abstandssünder ein Bußgeld von 240 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg.
+++ Eingeschlafen vor den Augen der Polizei +++
A93/Selb.- Ein 74-jähriger Oberpfälzer schaffte es am 02.03.2026 gerade noch, ein Polizeifahrzeug zu überholen, als ihn anschließend der Schlaf übermannte. Er war mit seinem Seat bei Selb in Richtung Weiden unterwegs und überholte nach der Einhausung Unterweißenbach ein Streifenfahrzeug der Bundespolizei. Doch anschließend driftete der Seat immer weiter nach rechts und schrammte schließlich mehrfach an den Leitplanken entlang. Die Polizisten stoppten das Unfallauto und befürchteten zunächst medizinische Ursachen.
Doch der Fahrer, der glücklicher Weise unverletzt blieb, erklärte den Beamten während der Fahrt eingeschlafen zu sein. Dass Einschlafen am Steuer kein Kavaliersdelikt ist, erfuhr der Oberpfälzer im Anschluss. Denn die Bundespolizisten verständigten die Kollegen von der Autobahnpolizei aus Hof, die den 74-Jährigen als Beschuldigten belehrten. Sie warfen ihm eine Straßenverkehrsgefährdung vor und leiteten ein Verfahren gegen den Mann ein.
Neben einem Sachschaden von 5.000 Euro, entstand an der Leitplanke ebenfalls ein Schaden von mehreren Tausend Euro.
