24.2.2026 – +++ Anzeigen gegen Trucker Pärchen +++
A9/Berg.- Beamte der Schwerverkehrsgruppe kontrollierten am 23.02.2026 gegen 22.15 Uhr einen Sattelzug mit rumänischen Kennzeichen und stellten Unregelmäßigkeiten fest. Der 40-Tonner war im sogenannten „Teambetrieb“ unterwegs, was bedeutet, dass zwei Fahrer sich abwechseln. Doch in dem vorliegenden Fall bestand das „Team“ aus dem 56-jährigen Fahrer und seiner 46-jährigen Ehefrau. Die Kontrolleure bemerkten jedoch, dass man es mit den persönlich zugeteilten Fahrerkarten nicht so genau nimmt. Denn der 56-Jährige hatte die Karte der Ehefrau eingesteckt, wodurch das Kontrollgerät falsche Daten erzeugte und somit ein Fälschungsdelikt im Raum stand.
Die Beamten leiteten gegen die beiden Eheleute aus Rumänien ein entsprechendes Strafverfahren ein.
Die Erklärung des 56-Jährigen, ihm fahre die Frau zu langsam, weshalb er das Steuer übernehmen musste, ließen die Beamten nicht gelten. Nachdem die beiden Berufskraftfahrer jeweils eine Sicherheitsleistung bei den Beamten eingezahlt hatten, konnte die Fahrt mit der „dringenden Terminfracht“ auf der A9 in Richtung Berlin weitergehen.
+++ Kokain im Rucksack +++
A9/Berg.- Auf dem Weg von Rheinland-Pfalz nach Hof waren zwei 32 Jahre und 42 Jahre alte Männer mit einem Kleintransporter auf der A9 unterwegs, als sie gegen 15.15 Uhr von einer Streife der Autobahnpolizei gestoppt wurden. Routinemäßig befragten die Beamten aus Hof die Beiden nach verbotenen Gegenständen und Substanzen, um ihnen Gelegenheit zu einer Herausgabe zu geben. Nachdem die Zwei verneinten, entschlossen sich die Beamten, sich das Gepäck genauer anzusehen und stießen im Rucksack des 32-Jährigen auf ein Tütchen mit weißem Pulver. Nach dem Inhalt befragt, räumte er sofort ein, dass es sich um Kokain handelt, dass er im Rucksack liegen gelassen habe. Die Beamten beschlagnahmten die Droge und nahmen gegen den Besitzer eine Strafanzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz auf.
+++ Abstandskontrolle auf der A9 +++
A9/Stammbach.- In einem Zeitraum von vier Stunden waren die Messgeräte der Hofer Verkehrspolizei am 23.02.2026 auf der A9 bei Stammbach in Position gebracht. Bei der Kontrollaktion fielen sowohl LKW als auch PKW durch teilweise erhebliche Unterschreitungen des jeweiligen Mindestabstands auf. Statt den gesetzlich geforderten Abstand von wenigstens 50 Metern zum Vorausfahrenden einzuhalten, war ein Trucker aus Thüringen mit 34 Metern Abstand unterwegs, was ihm nun eine Bußgeldanzeige und einen Punkt in Flensburg einbringen wird.
Auch die Fahrerin eines Seat aus dem Raum Ansbach muss mit Post von der Bußgeldstelle rechnen. Denn die Mittelfränkin hielt anscheinend bei einer Geschwindigkeit von 146 km/h einen Abstand von gerade einmal 13 Meter für angemessen. Nach der Faustformel „Halber Tacho“ wäre jedoch ein Minimalabstand von 73 Metern zwingend erforderlich gewesen. Ein Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkte sowie ein zweimonatiges Fahrverbot sind nun für die Frau die Konsequenzen ihres Fehltritts.
