2.1.2026 - +++ Schießübung bei voller Fahrt +++
A9/Berg.- Einmal mehr nachdenken hätte wohl ein 22-Jähriger aus Mittelfranken sollen. Nun hat er sich wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz zu verantworten.
Der junge Mann aus dem Landkreis Fürth war am 31.12.2025 zusammen mit drei Bekannten auf dem Weg zum Jahreswechsel in der Bundeshauptstadt unterwegs. Auf dem Weg dorthin kam er um 13.40 Uhr bei Berg auf der A9 als Beifahrer wohl auf die Idee, aus dem geöffneten Fenster zumindest einen Schuss aus einer mitgeführten Schreckschusspistole abzufeuern. Dies blieb einem 21-jährigen Mann aus Österreich, der unmittelbar hinter dem Seat aus Mittelfranken unterwegs war, nicht verborgen und er wählte den Notruf der Polizei.
Eine Streife der Autobahnpolizei aus Hof konnte das Auto der Vier schließlich im Bereich der Landesgrenze nach Thüringenanhalten und kontrollieren.
Die Beamten konnten die Waffe in einem Waffenkoffer liegend im Fußraum auf der Beifahrerseite feststellen. Da keiner der vier jungen Mittelfranken im Alter von 21 Jahren und 22 Jahren über die waffenrechtliche Erlaubnis zum Führen der Pistole verfügte und die Vier angaben, damit in Berlin zum Jahreswechsel schießen zu wollen, stellten die Beamten die Schreckschusswaffe sicher.
Sie nahmen gegen den mutmaßlichen Schützen eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz auf.
