17.8.2024 - +++ Ungesicherte Ladung +++
A9/Leupoldsgrün - Gegen 08:00 Uhr wurde durch die Hofer Verkehrspolizei ein mit mehreren Paletten Holz beladener Kleintransporter samt Anhänger einer Kontrolle unterzogen. Üblicherweise wird eine solche Ladung durch formschlüssiges Platzieren und mit Zurrgurten gesichert. Jedoch wurde durch die fachkundigen Beamten festgestellt, dass alle sieben Paletten gänzlich ohne Sicherung auf der Ladefläche transportiert wurden.
Der junge Kraftfahrer musste vor Ort stehen bleiben bis er seine Ladung ordnungsgemäß gesichert hat. Außerdem musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 88,50 Euro an Ort und Stelle begleichen. Es folgt eine Bußgeldanzeige wegen fehlender Ladungssicherung.
+++ Drogen im Gepäck und nicht fahrtüchtig +++
A9/Selbitz - Die Kontrolle eines italienischen SUV an der Anschlussstelle Naila/Selbitz brachte mehrere Verstöße ans Tageslicht. Schnell wurde den Beamten klar, dass der 26-jährige Fahrer unter Drogen stehen könnte. Die Wahrnehmung bestätigte ein Drogenvortest, welcher positiv auf THC, dem Wirkstoff von Cannabis, verlief. Er musste sich anschließend einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen.
Dem war nicht genug. Bei der Durchsuchung des Gepäcks der beiden Insassen wurde in einem Rucksack des 60-jährigen Beifahrers Kokain aufgefunden. Dies wurde durch die Beamten beschlagnahmt.
Weil der Beifahrer aufgrund vorangegangenen Drogenkonsums ebenfalls nicht fahrtüchtig war, mussten die beiden eine Zwangspause an der A9 machen. Der Fahrzeugschlüssel wurde durch die Beamten der Hofer Verkehrspolizei sichergestellt und werden erst wieder ausgehändigt, wenn einer der Beiden wieder fahrtüchtig ist.
Gegen den Fahrzeugführer wird ein Bußgeldverfahren wegen des Fahrens unter berauschenden Mitteln geführt. Das zu erwartende Bußgeld wird in diesem Fall wohl 500 Euro betragen, zudem darf der Fahrer seinen Führerschein für einen Monat abgeben. Den Beifahrer erwartet ein Strafverfahren.
+++ Ohne Fahrerlaubnis +++
A9/Berg - Dass man ohne Führerschein nicht fahren sollte, bekam ein 59-jähriger Fahrer eines Toyota mit Hamburger Zulassung am Nachmittag zu spüren. Als er an der Rastanlage einen Parkplatz suchte, überholte er ein dort fahrendes Streifenfahrzeug der Hofer Verkehrspolizei, weshalb er einer Kontrolle unterzogen wurde.
Dass ihm der Führerschein vor einiger Zeit entzogen wurde, interessierte ihn scheinbar nicht. Nun erhält er eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Für die restliche Fahrt nahm er nun am Beifahrersitz Platz und überließ das Steuer seiner ursprünglichen Beifahrerin, welche im Besitz einer Fahrerlaubnis war.
+++ Raser ertappt +++
B173/Schwarzenbach am Wald - Bei einer fünfstündigen Geschwindigkeitsmessung am frühen Abend auf der B173 bei Schwarzenbach am Wald bei erlaubten 100 km/h werden nun 36 Fahrer zur Kasse gebeten.
Bei 20 Verkehrsteilnehmern reichte ein Verwarngeld aus, weitere 16 müssen mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen.
Bei der beidseitigen Messung stach ein circa 45-jähriger Ford-Fahrer aus dem Zulassungsbereich Sonneberg heraus, der mit 162 km/h geblitzt wurde. Ihn erwartet neben einem Bußgeld in Höhe von 480 Euro und zwei Punkten auch ein Fahrverbot von einem Monat.
+++ Widerstand nach Verkehrskontrolle +++
B15/Wölbattendorf - Die Kraft von vier Polizeibeamten erforderte ein 47-jähriger als er von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof kontrolliert wurde. Aufgefallen ist er den Beamten, weil er auf der Bundesstraße mit circa 20 km/h fuhr.
Bei der Kontrolle wurde schnell klar, dass der Fahrer offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er zeigte deutliche drogentypische Auffälligkeiten, wollte aber keinen Test vor Ort durchführen.
Deshalb wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durch die Polizei angeordnet. Das gefiel dem Mann aber nicht und er leistete beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Erst mit einer weiteren Streife gelang es, den Mann zu fesseln und ins Auto zu setzen. Währenddessen gab er auch noch mehrere Beleidigungen zu seinem Besten.
Im Klinikum angekommen wollte er den Maßnahmen noch immer nicht Folge leisten. Auch hier mussten die Beamten zur Tat schreiten und den Mann während der Blutentnahme fixieren.
Da sich der Mann auch nach der Blutentnahme nicht mehr beruhigen ließ, wurde er in die Gewahrsamszelle gebracht. Auch hier zeigte er nochmal seine ganze Kraft und wehrte sich vehement gegen die Maßnahmen. Nachdem sich ein Richter am Morgen von seiner Verfassung überzeugte, darf er sich nun bis zum Abend in der Zelle ausruhen.
Durch die Handlungen wurden zwei der eingesetzten Beamten leicht verletzt. Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und noch weiteren Delikten.