24.9.2026 - +++ Mehrere Betrügereien beim Online-Handel +++
Unbekannt.- Ein 19jähriger wollte am Dienstag einen Schuhschrank im Internet bestellen, und wurde über eine Suchmaschine auf einen Online-Shop aufmerksam. Das Angebot sprach ihn an, so dass er seine Kontaktdaten angab, und die Zahlung in Höhe von 69,95 € mit seine Kreditkarte tätigte. Im Anschluss erhielt er mehrere, ihm seltsam vorkommende Emails im Bezug auf den Kauf, so dass er stutzig wurde und etwas genauer recherchierte. So kam der 19jährige zu dem Schluss, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit einem Fake-Shop auf den Leim gegangen ist. Er kontaktierte direkt seine Bank, so dass die Zahlung gestoppt werden konnte, und ihm kein finanzieller Schaden entstanden ist.
Über Facebook wollte eine 24jährige mehrere TONI-Figuren erwerben und schaltete dafür eine Suchanzeige. Daraufhin kam sie vor gut einer Woche mit einer ihr unbekannten Dame in Kontakt, die ihr die Figuren verkaufen wollte. Sie einigten sich auf den Preis von 58 Euro, welchen die 24jährige mittels Banküberweisung zahlte. Auf die Lieferung wartet die junge Frau seitdem jedoch vergeblich, und auch der Kontakt mit der Verkäuferin gestaltet sich seitdem schwierig, weshalb davon ausgegangen werden muss, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen ist.
Über seine Bank-App wurde ein 71jähriger am Dienstag auf eine verdächtige Abbuchung in Höhe von 29,90 Euro aufmerksam gemacht. Beim Geldempfänger soll es sich um einen Pflegedienst in Großbritannien handeln. Der Senior lehnte die Zahlung ab und ließ seine Karte umgehend sperren. Ein Vermögensschaden entstand ihm somit bislang glücklicherweise nicht.
Die Polizei rät im allgemeinen zur besonderen Vorsicht bei Käufen und Kontakt mit fremden Personen über das Internet. Prüfen Sie Impressum und Angaben des Händlers, sowie dessen Bewertungen. Ebenso bietet die Verbraucherzentrale einen „Fakeshop-Finder“ an.
