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el ofr8.6.2026 - HOF. Der Polizeieinsatz am Schulgelände in der Max-Reger-Straße in Hof ist weitgehend beendet. Die eingegangenen Hinweise auf mutmaßlich Verletzte bestätigten sich glücklicherweise nicht. Es laufen nun die polizeilichen Ermittlungen wegen des Vortäuschens der vermeintlichen Gewalttat.

Der verdächtige Anruf des bislang unbekannten Mitteilers löste gegen 11 Uhr den polizeilichen Großeinsatz am Montagmorgen aus. Die sofort eingeleiteten und umfassenden Einsatzmaßnahmen der Polizei, welche sich nicht nur auf die Realschule, sondern auch auf das dortige Gymnasium erstreckten, führten am Nachmittag zur Gewissheit, dass die vermeintliche Gewalttat vorgetäuscht war.

Die Ermittlungen zum Anrufer führt nun die Kriminalpolizei Hof. Im Falle einer Täterermittlung drohen empfindliche Strafen. Das Vortäuschen einer Notlage, um einen Polizeieinsatz auszulösen, erfüllt in Deutschland den Straftatbestand des Missbrauchs von Notrufen sowie das Vortäuschen einer Straftat. Neben Freiheits- oder Geldstrafen können auch weitreichende finanzielle Regressforderungen aufgrund der umfassenden Einsatzkosten drohen. Neben der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Hof waren auch Einsatzkräfte aus ganz Oberfranken sowie Spezialkräfte aus Mittelfranken und Polizeihubschrauber eingebunden. Zudem unterstützten über 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

Von dem Einsatz waren über 1.200 Schüler betroffen.



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