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el mueb24.3.2026 – +++ Ladendieb greift Verkäuferin und Polizistin an +++

MÜNCHBERG. Den Schlagstock setzte eine Polizistin am Montag ein, als ein Ladendieb eine Verkäuferin in den Würgegriff nahm.

Kurz vor 16.30 Uhr erreichten die Einsatzzentrale mehrere Mitteilungen über einen Mann, der sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes immer wieder vom Beifahrersitz eines langsam fahrenden Autos auf die Straße rollte. Als die erste Streifenbesatzung eintraf, befand sich der 33-Jährige gerade im Laden und schrie dort herum. Dann verließ er das Geschäft mit einer Packung Kaffee-Kapseln und Süßigkeiten, die er gestohlen hatte. Dabei traf er auf eine Polizistin und bewarf diese mit den Artikeln. Kurz darauf kam die Kassiererin aus dem Geschäft und wollte den Diebstahl den Beamtinnen mitteilen. Unvermittelt ging der Täter auf sie zu, packte sie am Kopf und nahm sie ihn den Würgegriff. Der körperlich weit überlegene Mann zog sie in dieser Stellung hinter sich her und brachte sie zu Boden. Um den Griff des gewichtigen Mannes zu lösen, schlug die Beamtin mit ihrem Schlagstock mehrmals gegen dessen Beine. Dies erfüllte seinen Zweck und er ließ von der Frau ab. Danach begab er sich zum Auto seines Bruders und setzte sich auf den Beifahrersitz. Als er die Beamtin erblickte, stieg er wieder aus und schlug mit seiner rechten Hand in Richtung des Gesichtes der Polizistin. Diese konnte dem Schlag jedoch ausweichen. Kurze Zeit später trafen Beamte des Einsatzzuges ein. Diese gingen dann mit Schildern und unter Androhung des Elektroschockgerätes gegen den inzwischen wieder im Auto sitzenden 33-Jährigen vor. Hier leistete er aber keinerlei Widerstand gegen die Festnahme.

Nach Auskunft des mit anwesendem Bruder leidet er an einer psychischen Erkrankung und ist auf Medikamente angewiesen, die er an diesem Tag nicht eingenommen hatte. Es erfolgte eine Einweisung in die Bezirksklinik aufgrund Fremdgefahr.

Die Verkäuferin erlitt eine Schürfwunde im Bereich der Stirn und der Schläfe sowie eine Beule am Hinterkopf.

Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, gefährlicher Körperverletzung und Ladendiebstahls ein.

 

+++ Trickdiebe greifen PIN und Karte ab +++

MÜNCHBERG. Dreiste Diebe erspähten zunächst mit einem Trick die PIN und entwendeten anschließend die EC-Karte von einem älteren Ehepaar. Damit hoben sie unberechtigt Geld ab.

Am Samstag hoben die beiden Senioren Geld von einem Automaten einer Bank in der Kirchenlamitzer Straße ab. Kurz darauf verwickelte ein Mann die beiden in ein Gespräch und zeigte ihnen einen 50-Euro-Schein, den sie angeblich im Ausgabeschacht vergessen hatten. Er überredete die beiden dazu, ihre EC-Karte noch einmal in den Geldautomaten zu schieben und beobachtete hierbei die Eingabe der PIN. Als der Mann wieder weg war, bemerkte der Senior das Fehlen der Karte. Wie sich bei der Überprüfung des Kontos herausstellte, hob der Unbekannte nur kurze Zeit nach der Begegnung einen niedrigen vierstelligen Betrag von einem Geldautomaten einer anderen Bank in unmittelbarer Nähe ab. Zudem kaufte er sich im Bereich Pirna ein Eis und bezahlte es mit der gestohlenen Karte.

Der Täter wird folgendermaßen beschrieben:

Männlich, zirka 190 Zentimeter groß, "schicke" Kleidung, braune Haare, westeuropäischer Phänotypus, sprach französisch.

Diese Vorgehensweise des Täters ist bereits bekannt und es bestehen entsprechende Ermittlungsansätze.

Die Polizei warnt vor solchen Trickdieben, die im Nahbereich von Banken ältere Herrschaften ansprechen und versuchen, an deren EC-Karten mit PIN zu kommen. Lassen sie sich nicht zur Eingabe der PIN unter der Beobachtung durch Unbekannte überreden. 

 

+++ Autoteile überführen Unfallflüchtigen +++

MÜNCHBERG. Zurückgelassene Teile einer Stoßstange und ein abgebrochener Nebelscheinwerfer bescherten Beamten der Polizeiinspektion Münchberg einen Ermittlungserfolg nach einer Unfallflucht.

Am Montag fuhr kurz nach 4 Uhr ein zunächst Unbekannter mit seinem Fahrzeug von Helmbrechts kommend nach links auf die A9 in Richtung Berlin ein. Dabei überfuhr er aus ungeklärter Ursache die Verkehrsinsel und beschädigte Verkehrszeichen. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Meldepflichten nachzukommen, ließ aber Teile seines Autos zurück. Anhand der Teilenummern konnte der Fahrzeugtyp, ein BMW e46, ermittelt werden. Eine Anfrage beim Kraftfahrtbundesamt ergab lediglich zwei Treffer für den Bereich und bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellten die Polizisten bei einem Halter in Helmbrechts entsprechende Unfallschäden am BMW fest. Der 43-Jährige Fahrer gestand die Tat gegenüber den Beamten ein.

An dem Verkehrszeichen entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro, am BMW beträgt die Schadenssumme zirka 5.000 Euro.



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