29.10.2019 - Zwölf unerlaubt eingereiste Personen beschäftigten die Selber Bundespolizisten am vergangenen Wochenende. Die von den Bundespolizisten und ihren Kooperationspartnern, der Grenzpolizeiinspektion Selb und der Kontrolleinheit Verkehr des Selber Zolls, festgestellten unerlaubt eingereisten Personen im Alter von 23 bis 48 Jahren aus Eritrea, Irak, Iran, Syrien, Russland, Vietnam, Moldawien und dem Kosovo wurden in internationalen Reisebussen auf der Bundesautobahn A 9 und den grenzüberschreitenden Verkehrsträgern, der Bundesstraße 303, der Staatsstraße 2179 und in grenzüberschreitenden Zugverbindungen entdeckt.
Alle kontrollierten Personen konnten die für Deutschland erforderlichen Reisedokumente nicht vorweisen. Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung wurden die unerlaubt eingereisten Personen in die Anker-Einrichtung Oberfranken nach Bamberg weitergeleitet oder durften mit einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz im Gepäck, die Dienststelle wieder verlassen.
Ein am Hofer Hauptbahnhof festgestellter 23-jähriger Iraker, der bereits im Juni dieses Jahres über den Flughafen Frankfurt am Main nach Rumänien abgeschoben wurde, befindet sich inzwischen schon wieder in Abschiebehaft. Seine erneute Abschiebung wird vorbereitet.