15.12.2020 – Unter starkem Alkoholeinfluss hat sich ein 36-Jähriger am Montag (14. Dezember) am Hofer Hauptbahnhof massiv gegen eine bundespolizeiliche Kontrolle gewehrt. Der polnische Staatsangehörige saß gegen 12.30 Uhr ohne Reiseabsichten, dafür aber stark angetrunken, am Bahnsteig 1 des Hofer Hauptbahnhofes an einem Oberleitungsmasten angelehnt und war nicht einmal mehr in der Lage seinen Namen auszusprechen.
Vielmehr war er völlig orientierungslos und gestikulierte nur noch wild mit den Armen. Trotz der Kälte und mehrfachen Ansprechens zeigte der Mann keinerlei Anzeichen um Aufzustehen und sich aus der hilflosen Situation zu befreien.
Bei der Hilfeleistung ihn hochzuheben, wehrte sich der 36-Jährige vehement und versuchte die Beamten an den Armen zu fassen und dabei mit den Fäusten auf die Beamten einzuschlagen. Dies konnte letztendlich nur durch zu Boden bringen des Mannes und anschließendem Anlegen von Handfesseln verhindert werden. Mit fixierten Händen konnten die Beamten den sich immer noch wehrenden Polen zum Bundespolizeirevier verbringen und ihn anschließend über den Rettungsdienst in ein Klinikum einliefern zu lassen.
Glücklicherweise blieben die Beamten bei den Angriffen unverletzt.
Ein Grund für das aggressive Verhalten dürfte im sehr hohen Alkoholgenuss gelegen haben, denn ein Atemalkoholtest ergab zur Mittagszeit einen Wert von 3,7 Promille.
Den 36-Jährigen erwartet nun seitens der Bundespolizei eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.