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el vpi2.6.2021 - +++ Lügen haben kurze Beine - Mercedesfahrer ohne Schein ertappt +++

A 9 / Münchberg. Zivilfahnder der Grenzpolizeigruppe der Verkehrspolizeiinspektion Hof kontrollierten am Dienstagvormittag an der Anschlussstelle Münchberg-Süd den 33-jährigen Fahrer einer Mercedes E-Klasse mit Aalener Zulassung. Auf Nachfrage konnte der Mann aus Baden-Württemberg weder einen Ausweis, noch einen Führerschein vorzeigen. Die Beamten durchsuchten im Anschluss den Schwaben und den Fahrzeuginnenraum vom Mercedes. In einer Geldbörse fanden sie schließlich dessen Ausweis. Zuvor hatte er um seine Identität zu verschleiern noch die Personalien seines Bruders angegeben. Dieses Verhalten war nach dem Blick in den Polizeicomputer dann auch nachvollziehbar. Bereits im Jahr 2015 war dem Mann dessen Fahrerlaubnis entzogen worden. Zudem stand der Mercedesfahrer dem Eindruck der Polizisten nach aktuell unter Drogeneinfluss. Einen angebotenen Drogenvortest lehnte er ab. Die Gendarmen ordneten schlussendlich eine Blutentnahme an und stellten die Fahrzeugschlüssel vom Mercedes zur Unterbindung der Weiterfahrt sicher. Die Gendarmen fertigten abschließend eine Anzeige u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, falscher Namensangabe und Verdacht des Führens eines Kfz unter Drogeneinfluss.

 

+++ Reifenplatzer mit Folgen +++

A 93 / Regnitzlosau. Um die Mittagszeit herum platzte an einem Sattelzug mit tschechischer Zulassung ein Reifen vom Auflieger kurz vor der Talbrücke über die Regnitz in  Richtung Hochfrankendreieck. Der 31-jährige tschechische Kraftfahrer behielt sein Gefährt in der Spur und hielt im Anschluss auf der Standspur an. Der unmittelbar nachfolgende Lkw mit Berliner Zulassung fuhr über die nun auf der Fahrbahn umherliegenden Reifenteile. Dem 35-jährigen tschechischen Fahrer gelang es nicht mehr auszuweichen. Der Stoßfänger seines Lkw wurde stark beschädigt. Die eintreffende und unfallaufnehmende Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Hof schätzt den Schaden am Berliner Lkw auf ca. 2.500.- Euro. Zur Beseitigung der Reifenteile auf der Fahrbahn mussten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rehau vor Ort kommen.

 

+++ Illegale Arbeiter zeigen gefälschte Ausweise vor +++

A 93 / Marktredwitz. Eine Streife der Bundespolizei leitete am Dienstagmittag einen in Richtung Dreieck Holledau fahrenden Kleinbus der Marke Mercedes mit Cuxhavener Zulassung in den Parkplatz Peuntbach zur Kontrolle aus. Dieser war mit insgesamt sieben Insassen besetzt, allesamt als Gerüstbauer beschäftigt bei einer norddeutschen Firma, auf der Fahrt von Chemnitz nach München.  Drei Personen wiesen sich mit griechischen Personalausweisen aus. Dem geschulten Auge der Kontrolleure entging jedoch nicht, dass es sich hier um Fälschungen handelte. Nach Durchsuchung der Personen und Abgleich der Fingerabdrücke mit dem Polizeicomputer konnte die wahre Identität der vermeintlichen Griechen schnell geklärt werden. Es waren Albaner die zur Arbeitsaufnahme in Deutschland eine Genehmigung gebraucht hätten. Albanien gehört bekanntermaßen und im Gegensatz zu Griechenland nicht zur Europäischen Union. Zuständigkeitshalber übernahmen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Hof die weitere Sachbearbeitung. Sie fertigten Anzeigen u.a. wegen Verstößen nach dem Aufenthaltsgesetz, Sozialgesetzbuch, Urkundenfälschung und mittelbarer Falschbeurkundung. Abschließend wurden die drei Albaner mangels vorhandener Aufenthaltstitel aufgefordert die Bundesrepublik Deutschland schnellstmöglich zu verlassen. Hierfür wurden sogenannte Grenzübertrittsbescheinigungen ausgestellt.



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